Hamburg ist in Sachen Fastfood eine wohl typische Großstadt.
Hier wie auch in Berlin ist der schnelle Konsum von Essen oder Getränken außerordentlich verbreitet. Ob man sich schnell in der City etwas zu Mittag holt, ob man gerade, hungrig aus der Schule gekommen, eine Dönerbude entert oder ganz edel seine Sushihäppchen zu sich nimmt: Überall ist Fastfood Hamburg am Werk, werden in 2 Stunden unglaubliche Mengen an Lebensmitteln verzehrt.
Fastfood ist nun einmal etwas, das sich dadurch auszeichnet, dass es schnell und relativ preisgünstig zu haben ist und auf eine Art "demokratisch" ist.
So wird man in der City Handwerker aus den Häusern ringsum neben Bankern finden, und alle machen sich über ihre Currywurst her!
In den normalen Stadtteilen, weiter draußen, hat fast jede Straße "ihren" Griechen oder Türken, der alle verköstigt. Die Buden sind oft sehr interessante Kontaktorte, denn dort gibt es auch Zeitungen, manchmal, wenn auch nicht unbedingt so gern gesehen, Alkoholika, und so passiert hier sehr viel mehr als die Aufnahme von Fastfood Hamburg.
Besonders interessant ist natürlich Sankt Pauli, wo eine ganze Batterie von Buden und Ständen mit dem Titel wirbt, der beste... zu sein, also die beste Currywurst oder die besten Hot Dogs anzubieten. Dies ist natürlich dem dort herrschenden Andrang von Touristen gedankt, die das Gefühl haben sollen, dass sie, wenn sie schon einmal in Hamburg sind, nun auch wirklich das Beste bekommen.
Am besten sollte jeder in Ruhe mehrere Sachen ausprobieren, die Atmosphäre und das Essen gleichermaßen wirken lassen, denn es kann einfach viel Spaß machen, am Hafen mit einer Portion Pommes zu sitzen, auf die Elbe, vielleicht noch mit Eisschollen, zu blicken und neben sich schwäbischen und Hamburger Lauten zu lauschen, Gedanken über die Politiker und das Leben als solches anzuhören.
Das ist dann schon wieder kein Fastfood Hamburg mehr, sondern Kultur!
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